Der Schaffensprozess selbst als Akt der Schöpfung folgt keiner bildhaften Idee oder konzeptuellen Planung. Die Objekte entstehen aus der Intuition und Erfahrung, wie der Titel der Installation, "Trust The Process", verdeutlicht. Im Einzelnen verkörpern die figurnahen Skulpturen fremde Wesen, die sich erst in der Gruppe stimulieren und als Gemeinschaft gegenüber den anderen mit all ihren unterschiedlichen Merkmalen und Charakteren definieren wie im wahren Leben.
Trust The Process
Siegburg Die figürlich-skulpturale Installation von Marianne Wesolowska-Eggimann zeigt vier von mindestens acht oder mehr Objekten, die wie wesenhafte Individuen außer Konkurrenz auf Siegertreppchen gestellt sind. Ob hüfthoch oder von handlichen 50 Zentimetern, schlank und aufrecht wie Stelen oder untersetzt wie Zwerge oder Gnome, verkörpern die jeweiligen Skulpturen emotionale Erfahrungen der in Polen lebenden Schweizerin. Es handelt sich um abstrakte, biomorphe Formen, die mit ihren Annexen, Gliedmaßen, Tentakeln und Wucherungen den Grenzbereich zwischen Objekt, Skulptur, Pflanze, Figur und lebendigem Wesen überschreiten. Sie entstehen unter dem Eindruck gesellschaftlicher Diversität und versinnbildlichen charakterliche Eigenschaften oder auch Wesensmerkmale wie Aufrichtigkeit, Unsicherheit, Schmerz und Angst, Mütterlichkeit und Fruchtbarkeit, Wachstum und Transformation, im konkreten wie im übertragenen Sinne.
Der Schaffensprozess selbst als Akt der Schöpfung folgt keiner bildhaften Idee oder konzeptuellen Planung. Die Objekte entstehen aus der Intuition und Erfahrung, wie der Titel der Installation, "Trust The Process", verdeutlicht. Im Einzelnen verkörpern die figurnahen Skulpturen fremde Wesen, die sich erst in der Gruppe stimulieren und als Gemeinschaft gegenüber den anderen mit all ihren unterschiedlichen Merkmalen und Charakteren definieren wie im wahren Leben.

