Eine Person kam wegen der Einwirkung des Knallgeräuschs in die Bonner Uniklinik, zwei weitere behandelte der Rettungsdienst, größere Verletzungen blieben zum Glück aus. Die Fahrgäste mussten den Zug verlassen, wurden dabei von den Sicherheitskräften kontrolliert, um weitere Risiken auszuschließen. 20 Zeugen gaben die Geschehnisse zu Protokoll. Die Passagiere sammelten sich in einem Parkhaus an der Konrad-Adenauer-Allee, die Siegburger Feuerwehr shuttelte sie ins nahe Berufskolleg, wo das DRK eine Versorgungsstation eingerichtet hatte. Die DB sorgte für Weitertransport mit Bussen.
Um eventuell versteckten Sprengstoff aufzuspüren, wurde ein speziell trainierter Hund herbeigeholt, der den Zug ablief. Schließlich konnte der zwischenzeitlich gesperrte Bahnhof wieder freigegeben werden.

