Michaelsberg

Rundweg wird Rennbahn

Siegburg. Die 50er- und 60er-Jahre waren die große Zeit der Seifenkistenrennen in Siegburg. Mutige Jugendliche schossen in selbstgebauten Fahrzeugen die Alte Poststraße abwärts. Und noch heute ist es der Traum vieler Jungen und Mädchen - und manchmal auch der Eltern -, einmal in einer umgebauten Badewanne zu sitzen und abwärtszurollen. So nahm gestern nicht nur Bürgermeister Stefan Rosemann - flankiert von Frank Gerigk-Lorenz und Lucas Lorenz vom Verein "Flotte Kisten Overath" sowie dem städtischen Veranstaltungsmanager David Dornseifer (v.l.) - fürs Pressefoto in einem solchen Gefährt Platz. Auch Pänz stiegen ein, ließen sich von ihren Müttern fotografieren, Väter kamen mit den Erbauern ins Gespräch. "So ein Rennen würde ich auch mal gerne fahre ..."
Die Möglichkeit besteht! Am Sonntag, 1. Juni, treffen sich "Profis" und "Amateure" am Fuß des Michaelsbergs, um die besten Fahrer zu ermitteln. "Wir erwarten rund 30 Starter aus ganz NRW", sagt Gerigk-Lorenz. Diese treten in mehreren Läufen gegeneinander an, die schnellste Gesamtzeit gewinnt. Und dann gibt es das "Jedermannrennen", bei dem auch fantasievolle Kisten, die dafür nicht ganz so windschnittig sind, gewinnen können. Die Regularien, die Lorenz erklärt, klingen zunächst einmal etwas kompliziert: "Wir ermitteln im ersten Lauf eine Referenzzeit, und bei den folgenden Fahrten muss man möglichst nah an diese herankommen. Wer am Ende die kleinste Abweichung hat, steht auf dem Podest."
"Siegburgerinnen und Siegburger sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen", betont Rosemann. Die Idee zur Durchführung dieser Veranstaltung bekam er von Jonas Lehmann, der sich bei einem zufälligen Zusammentreffen ein Herz nahm und den Bürgermeister fragte, ob dieser ein Seifenkistenrennen in Siegburg organisieren könne. "Die Idee gefiel mir, allerdings hatte ich gar keine Ahnung, wie und ob so etwas bei uns möglich ist." Kurz nach dem Treffen, am 3. Juli des vergangenen Jahres, kam der Elfjährige bei einem Unfall auf der Zeithstraße ums Leben. Fast zeitgleich nahm der Overather Verein mit Rosemann Kontakt auf.
Nun erfüllt sich Jonas' großer Traum, das Rennen auf der etwa 250 Meter langen Strecke - die Startrampe steht auf Höhe der Fitnesswelle, das Zielbanner hängt oberhalb des Mühlentorparkplatzes, wo das Fahrerlager aufgebaut wird und sich die Besucher kulinarisch stärken können - wird seinen Namen tragen. Wer teilnehmen möchte, findet Bauanleitungen und weitere Informationen unter www.seifenkisten-nrw.de sowie www.dskd.org oder kommt am Donnerstag, 10. April, um 18 Uhr in den Sitzungssaal "Am Turm 32" (um Voranmeldung bei david.dornseifer@siegburg.de wird gebeten). Vor dem ersten Start erfolgt eine technische Abnahme durch den TÜV. Alternativ stellt der Verein "Flotte Kisten" etwa ein Dutzend Rennmobile zur Ausleihe gegen Gebühr zur Verfügung.

Siegburg. Die 50er- und 60er-Jahre waren die große Zeit der Seifenkistenrennen in Siegburg. Mutige Jugendliche schossen in selbstgebauten Fahrzeugen die Alte Poststraße abwärts. Und noch heute ist es der Traum vieler Jungen und Mädchen - und manchmal auch der Eltern -, einmal in einer umgebauten Badewanne zu sitzen und abwärtszurollen. So nahm gestern nicht nur Bürgermeister Stefan Rosemann - flankiert von Frank Gerigk-Lorenz und Lucas Lorenz vom Verein "Flotte Kisten Overath" sowie dem städtischen Veranstaltungsmanager David Dornseifer (v.l.) - fürs Pressefoto in einem solchen Gefährt Platz. Auch Pänz stiegen ein, ließen sich von ihren Müttern fotografieren, Väter kamen mit den Erbauern ins Gespräch. "So ein Rennen würde ich auch mal gerne fahre ..."

Die Möglichkeit besteht! Am Sonntag, 1. Juni, treffen sich "Profis" und "Amateure" am Fuß des Michaelsbergs, um die besten Fahrer zu ermitteln. "Wir erwarten rund 30 Starter aus ganz NRW", sagt Gerigk-Lorenz. Diese treten in mehreren Läufen gegeneinander an, die schnellste Gesamtzeit gewinnt. Und dann gibt es das "Jedermannrennen", bei dem auch fantasievolle Kisten, die dafür nicht ganz so windschnittig sind, gewinnen können. Die Regularien, die Lorenz erklärt, klingen zunächst einmal etwas kompliziert: "Wir ermitteln im ersten Lauf eine Referenzzeit, und bei den folgenden Fahrten muss man möglichst nah an diese herankommen. Wer am Ende die kleinste Abweichung hat, steht auf dem Podest."

"Siegburgerinnen und Siegburger sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen", betont Rosemann. Die Idee zur Durchführung dieser Veranstaltung bekam er von Jonas Lehmann, der sich bei einem zufälligen Zusammentreffen ein Herz nahm und den Bürgermeister fragte, ob dieser ein Seifenkistenrennen in Siegburg organisieren könne. "Die Idee gefiel mir, allerdings hatte ich gar keine Ahnung, wie und ob so etwas bei uns möglich ist." Kurz nach dem Treffen, am 3. Juli des vergangenen Jahres, kam der Elfjährige bei einem Unfall auf der Zeithstraße ums Leben. Fast zeitgleich nahm der Overather Verein mit Rosemann Kontakt auf.

Nun erfüllt sich Jonas' großer Traum, das Rennen auf der etwa 250 Meter langen Strecke - die Startrampe steht auf Höhe der Fitnesswelle, das Zielbanner hängt oberhalb des Mühlentorparkplatzes, wo das Fahrerlager aufgebaut wird und sich die Besucher kulinarisch stärken können - wird seinen Namen tragen. Wer teilnehmen möchte, findet Bauanleitungen und weitere Informationen unter www.seifenkisten-nrw.de sowie www.dskd.org oder kommt am Donnerstag, 10. April, um 18 Uhr in den Sitzungssaal "Am Turm 32" (um Voranmeldung bei david.dornseifer@siegburg.de wird gebeten). Vor dem ersten Start erfolgt eine technische Abnahme durch den TÜV. Alternativ stellt der Verein "Flotte Kisten" etwa ein Dutzend Rennmobile zur Ausleihe gegen Gebühr zur Verfügung.

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