Michaelsberg

Lehrer verabschiedeten Siegburger Konsens

Siegburg. Angesichts wachsender Angriffe auf unsere freiheitlichen Werte verabschiedeten die Siegburger Schulen in diesem Jahr ein starkes gemeinsames Zeichen: Mit dem "Siegburger Konsens" bekennen sich die Lehrkräfte zur aktiven Förderung einer demokratischen, offenen und vielfältigen Gesellschaft. Die Vereinbarung erweitert die Grundsätze des bekannten Beutelsbacher Konsenses und formuliert einen klaren Auftrag an pädagogisches Handeln in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.
Der Siegburger Konsens stützt sich auf die verfassungsmäßigen Pflichten von Beamten und Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Er unterstreicht: Demokratiebildung bedeutet nicht politische Neutralität gegenüber demokratiefeindlichen oder menschenverachtenden Positionen - im Gegenteil. Schulen müssen Orte sein, an denen Menschenwürde, Grundrechte und demokratische Prinzipien geschützt und aktiv verteidigt werden.
Die Leitlinien lauten:
1. Keine Duldung von Menschenfeindlichkeit: Extremismus, Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen der Diskriminierung haben an Schulen keinen Platz.
2. Stärkung mündiger Schüler: Kinder und Jugendliche sollen demokratische Prozesse verstehen, kritisch denken und Verantwortung übernehmen.
3. Förderung von Respekt und Vielfalt: Schulen bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, die auf den Werten des Grundgesetzes basiert.
4. Haltung zeigen im Schulalltag: Lehrkräfte sollen demokratische Werte aktiv vorleben und in Unterricht und Schulkultur verankern.
Die Grundprinzipien des Beutelsbacher Konsenses - Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung - bleiben zentrale Bausteine der politischen Bildung, werden jedoch klar ergänzt: Neutralität gilt nicht gegenüber verfassungsfeindlichen Ideologien. Der Konsens betont die Pflicht, demokratieschädlichen Aussagen und Handlungen entschieden zu widersprechen und ihnen keinen Raum zu bieten.
Im Zentrum steht das Ziel, Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich als verantwortungsvolle und couragierte Bürgerinnen und Bürger in die Gesellschaft einzubringen. Politische Bildung soll ihnen helfen, eigene Positionen zu entwickeln und für ihre Rechte einzustehen - stets auf Basis der Menschenrechte und des Grundgesetzes.
Der Konsens ist das greifbare Ergebnis der "BildungsWerkstadt", wie sich eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Siegburger Schulen nennt, die stets am Tag nach den Herbstferien stattfindet. Zuletzt wurden am 27. Oktober 400 Teilnehmende im Gymnasium Alleestraße gezählt (Foto). Konkret geht es darum, dass die Pädagogen Werkzeuge an die Hand bekommen, mit denen sie ihren Arbeitsalltag in Zeiten des rapiden technischen und gesellschaftlichen Wandels erfolgreich bestreiten. Unsere Epoche der Transformation zeichnet sich aus durch die Herausforderungen, die die Digitalisierung, die Migration, die Pandemie sowie der politische Extremismus mit sich bringen. Entwicklungen, die allesamt massiv Einfluss nehmen auf den Bildungsbereich.

Siegburg. Angesichts wachsender Angriffe auf unsere freiheitlichen Werte verabschiedeten die Siegburger Schulen in diesem Jahr ein starkes gemeinsames Zeichen: Mit dem "Siegburger Konsens" bekennen sich die Lehrkräfte zur aktiven Förderung einer demokratischen, offenen und vielfältigen Gesellschaft. Die Vereinbarung erweitert die Grundsätze des bekannten Beutelsbacher Konsenses und formuliert einen klaren Auftrag an pädagogisches Handeln in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.

Der Siegburger Konsens stützt sich auf die verfassungsmäßigen Pflichten von Beamten und Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Er unterstreicht: Demokratiebildung bedeutet nicht politische Neutralität gegenüber demokratiefeindlichen oder menschenverachtenden Positionen - im Gegenteil. Schulen müssen Orte sein, an denen Menschenwürde, Grundrechte und demokratische Prinzipien geschützt und aktiv verteidigt werden.

Die Leitlinien lauten:
1. Keine Duldung von Menschenfeindlichkeit: Extremismus, Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen der Diskriminierung haben an Schulen keinen Platz.
2. Stärkung mündiger Schüler: Kinder und Jugendliche sollen demokratische Prozesse verstehen, kritisch denken und Verantwortung übernehmen.
3. Förderung von Respekt und Vielfalt: Schulen bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, die auf den Werten des Grundgesetzes basiert.
4. Haltung zeigen im Schulalltag: Lehrkräfte sollen demokratische Werte aktiv vorleben und in Unterricht und Schulkultur verankern.

Die Grundprinzipien des Beutelsbacher Konsenses - Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung - bleiben zentrale Bausteine der politischen Bildung, werden jedoch klar ergänzt: Neutralität gilt nicht gegenüber verfassungsfeindlichen Ideologien. Der Konsens betont die Pflicht, demokratieschädlichen Aussagen und Handlungen entschieden zu widersprechen und ihnen keinen Raum zu bieten.

Im Zentrum steht das Ziel, Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich als verantwortungsvolle und couragierte Bürgerinnen und Bürger in die Gesellschaft einzubringen. Politische Bildung soll ihnen helfen, eigene Positionen zu entwickeln und für ihre Rechte einzustehen - stets auf Basis der Menschenrechte und des Grundgesetzes.

Der Konsens ist das greifbare Ergebnis der "BildungsWerkstadt", wie sich eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Siegburger Schulen nennt, die stets am Tag nach den Herbstferien stattfindet. Zuletzt wurden am 27. Oktober 400 Teilnehmende im Gymnasium Alleestraße gezählt (Foto). Konkret geht es darum, dass die Pädagogen Werkzeuge an die Hand bekommen, mit denen sie ihren Arbeitsalltag in Zeiten des rapiden technischen und gesellschaftlichen Wandels erfolgreich bestreiten. Unsere Epoche der Transformation zeichnet sich aus durch die Herausforderungen, die die Digitalisierung, die Migration, die Pandemie sowie der politische Extremismus mit sich bringen. Entwicklungen, die allesamt massiv Einfluss nehmen auf den Bildungsbereich.

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