"Erwachsene sollten Vorbilder sein!" Kinder orientieren sich an "Großen" und richten ihr Verhalten im Straßenverkehr danach aus. Daher Fahrbahnen nicht an beliebiger Stelle queren, sondern, wo möglich, bis zum nächsten Zebrastreifen oder zur nächsten Ampel gehen. Und: Rot heißt immer Stopp!
Wer die Kinder im Auto transportiert, achtet bitte immer darauf, dass auch auf der Rückbank der Sicherheitsgurt angelegt wird. Beim Bringen gilt: Bitte Halteverbote vor der Schule beachten! Andernfalls nimmt man unter Umständen anderen Verkehrsteilnehmenden die Sicht auf den Gehweg - von dem unvermittelt Kinder auf die Fahrbahn laufen können. "Aus diesem Grund sind Elterntaxis oftmals ein Problem. Sofern nicht auf das Auto verzichtet werden kann, sollte zumindest der Nahbereich der Schule gemieden und das letzte Stück zu Fuß zurückgelegt werden. So lernen die Schulneulinge auch, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden und sammeln wichtige Erfahrungen." Dabei sollten die Kinder farbenfroh und hell gekleidet sein, in der dunklen Jahreszeit sind zusätzliche Reflektoren empfehlenswert.
Beim Radeln gilt folgende Regel: Kinder bis acht müssen, Pänz bis zehn dürfen auf dem Gehweg fahren. Seit 2016 können Eltern den Nachwuchs im Sinne der Verkehrserziehung mit dem eigenen Fahrrad auf dem Trottoir begleiten. Vor dem Überqueren von Fahrbahnen unbedingt absteigen und, natürlich, den Helm nicht vergessen!