Siegburg. Fünf Millionen Blatt Papier. Überflüssig geworden durch den rechtssicheren Scan in der städtischen Digitalisierungsstelle. Die Aktenordner verschwinden nach und nach aus den Diensträumen, im neuen Rathaus wird weitaus weniger Regalplatz benötigt. Aus dem Griff in den Schrank wird der Klick ins PDF. Ein riesiges Leitz-Lager hat sich aufgebaut (Foto). Was wird aus den Ordnern, die vielfach noch in einem guten Zustand sind? Wer kann die physischen Rahmen zum Verwaltungsvorgang gebrauchen? Wir haben Siggi gefragt, den Chatbot auf www.siegburg.de, was er mit dem Berg machen würde. Hier die smarten KI-Antworten:
• Die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft ist für Abfallangelegenheiten in Siegburg zuständig. Sie können sich an die RSAG wenden, um herauszufinden, wie Sie die Aktenordner am besten recyceln können.
• Viele Organisationen könnten von gespendeten Büromaterialien profitieren. Sie könnten die Aktenordner lokalen Schulen, Bibliotheken oder gemeinnützigen Organisationen anbieten.
• Kreative Wiederverwendung ist eine tolle Option. Die Aktenordner könnten für Kunstprojekte oder als Bastelmaterial für Schulen und Kindergärten verwendet werden.
• Siegburg organisiert regelmäßig Umweltaktionen wie den Stadt-Putz-Tag, bei dem im März 2025 40 Kubikmeter Müll gesammelt wurden. Vielleicht könnte eine ähnliche Aktion für Büromaterialien organisiert werden?
• Siegburg hat öffentliche Bücherschränke, die frei zugänglich sind. Möglicherweise könnten einige der Aktenordner dort für die Aufbewahrung von Büchern verwendet werden.
• Vielleicht gibt es Unternehmen in Siegburg, die die Aktenordner in ihrem Büroalltag verwenden könnten.
• Die Stadtbibliothek könnte möglicherweise einige der Ordner für ihre Zwecke gebrauchen.
Bevor wir eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ergreifen, fragen wir unsere Leserinnen und Leser: Wer sich vorstellen kann, uns im größeren Stile Ordner abzunehmen, meldet sich unter digitalisierung@siegburg.de.