Michaelsberg

Heute ist Tag gegen den Lärm

Siegburg. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) appelliert anlässlich des heutigen internationalen Tags gegen den Lärm an die künftige Bundesregierung, die von gesundheitsschädlichem Fluglärm betroffenen Menschen nicht zu vergessen. Millionen leiden im Umfeld von Flughäfen täglich unter startenden und landenden Maschinen. "Das geltende Fluglärmschutzgesetz schützt die Luftverkehrswirtschaft und nicht die Menschen. Es muss dringend grundlegend überarbeitet werden und dem aktuellen Stand der Lärmwirkungsforschung angepasst werden," fordert der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Werner Kindsmüller.
Untermauert wird die Forderungen nach schärferen Grenzwerten und einem besseren baulichen Schutz gegen Fluglärm von der Wissenschaft. Der Kardiologe Thomas Münzel, Seniorprofessor am Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, empfiehlt, Nachtflüge über Wohngebieten konsequent zu unterbinden: "Schon Dauerbelastungen von 50 bis 60 Dezibel, die üblicherweise in der Umgebung von Flughäfen gemessen werden und der Lautstärke eines Gesprächs entsprechen, können tagsüber die Konzentration und nachts den Schlaf stören. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Fluglärm macht krank - und hier insbesondere der Nachtfluglärm!"
Die Stadt Siegburg ist seit langem engagiert gegen Fluglärm, hat aber rechtlich kaum Möglichkeiten. Die im Rahmen der Lärmaktionsplanung ermittelten Zahlen zeigen, dass rein rechnerisch ganztags rund 20 Prozent der Bürgerschaft, nachts noch immer rund zwölf Prozent betroffen sind - die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen. In der zur Lärmaktionsplanung gehörenden Öffentlichkeitsbeteiligung wurde das Thema Fluglärm vielfach benannt, insbesondere wurde ein Nachtflugverbot gefordert. Der Schutz vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen kann auf Grundlage der derzeitigen Werte und Gesetze jedoch nicht sichergestellt werden.
Weitere Information zum Thema Lärm gibt's unter www.siegburg.de.

Siegburg. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) appelliert anlässlich des heutigen internationalen Tags gegen den Lärm an die künftige Bundesregierung, die von gesundheitsschädlichem Fluglärm betroffenen Menschen nicht zu vergessen. Millionen leiden im Umfeld von Flughäfen täglich unter startenden und landenden Maschinen. "Das geltende Fluglärmschutzgesetz schützt die Luftverkehrswirtschaft und nicht die Menschen. Es muss dringend grundlegend überarbeitet werden und dem aktuellen Stand der Lärmwirkungsforschung angepasst werden," fordert der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Werner Kindsmüller. 

Untermauert wird die Forderungen nach schärferen Grenzwerten und einem besseren baulichen Schutz gegen Fluglärm von der Wissenschaft. Der Kardiologe Thomas Münzel, Seniorprofessor am Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, empfiehlt, Nachtflüge über Wohngebieten konsequent zu unterbinden: "Schon Dauerbelastungen von 50 bis 60 Dezibel, die üblicherweise in der Umgebung von Flughäfen gemessen werden und der Lautstärke eines Gesprächs entsprechen, können tagsüber die Konzentration und nachts den Schlaf stören. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Fluglärm macht krank - und hier insbesondere der Nachtfluglärm!"

Die Stadt Siegburg ist seit langem engagiert gegen Fluglärm, hat aber rechtlich kaum Möglichkeiten. Die im Rahmen der Lärmaktionsplanung ermittelten Zahlen zeigen, dass rein rechnerisch ganztags rund 20 Prozent der Bürgerschaft, nachts noch immer rund zwölf Prozent betroffen sind - die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen. In der zur Lärmaktionsplanung gehörenden Öffentlichkeitsbeteiligung wurde das Thema Fluglärm vielfach benannt, insbesondere wurde ein Nachtflugverbot gefordert. Der Schutz vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen kann auf Grundlage der derzeitigen Werte und Gesetze jedoch nicht sichergestellt werden.

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