05.03.2020

Schadstoffbelastung wird gesenkt

RSVG nimmt 66 Hybridbusse in Betrieb

Siegburg. Mit der Inbetriebnahme von 66 Hybridbussen, die der Abgasnorm Euro 6d-TEMP entsprechen, kann die Rhein-Sieg Verkehrsgesellschaft (RSVG) die gleiche Anzahl an Fahrzeugen mit den Schadstoffklassen Euro 3 bis Euro 5 aus dem Verkehr ziehen.

Professor Ralph Pütz, Geschäftsführer des Instituts für angewandte Nutzfahrzeugforschung und Abgasanalytik an der Technischen Hochschule Landshut, berechnete daraus allein für Siegburg eine Verminderung der Feinstaubpartikel um 60 kg, eine Reduzierung der Stickoxide um 988 kg und eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes um beachtliche 48.580 kg. "Damit leistet das Verkehrsunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Luftreinheit", lobt Bürgermeister Franz Huhn (Foto Mitte) das Engagement der RSVG. Obwohl die Mehrheit der Messstationen Werte "im grünen Bereich" ausweisen, sind im Bereich der Heinrichstraße Überschreitungen aufgetreten, die sich durch die Investitionen der des ÖPNV-Anbieters sowie eine steigende Anzahl von Euro-6-PKWs rückläufig entwickeln werden. Marcus Kitz (Foto links), Aufsichtsratsvorsitzender der RSVG, verweist auf die Schadstoffvermeidung im gesamten Bediengebiet. Die hierfür notwendigen Investitionskosten in Höhe von rund 19 Millionen Euro seien ein gut angelegter Beitrag zur Reinhaltung der Luft und für eine saubere Umwelt. Michael Reinhardt (Foto rechts), RSVG-Geschäftsführer, unterstreicht, dass nach Abschluss der Hybridbusbeschaffung im August 2020 mehr als ein Drittel der Flotte aus solchen Fahrzeugen besteht. Zwei Drittel entsprechen dann der aktuellen Euro 6d-TEMP-Abgasnorm. Zusätzlich rüstet das Unternehmen Fahrzeuge der Euro-5 Norm aus den Baujahren 2009 bis 2012 mit Abgasnachbehandlungssystemen aus, so dass diese ebenfalls Euro-6d-TEMP-Werte erreichen.


05.03.2020 - Hybridbusse

von links: Marcus Kitz, Franz Huhn, Michael Reinhardt