Denkmalpflege

Allgemeine Informationen

Gemäß "Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen" (Denkmalschutzgesetz - DSchG) vom 11. März 1980 sind Denkmäler zu schützen, zu pflegen, sinnvoll zu nutzen, und wissenschaftlich zu erforschen. Sie sollen der Öffentlichkeit im Rahmen des Zumutbaren zugänglich gemacht werden. Denkmäler werden unterschieden in Baudenkmäler, ortsfeste Bodendenkmäler, bewegliche Denkmäler und Denkmalbereiche. In die Denkmalliste sind sie getrennt voneinander einzutragen.

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Die Verantwortung für die Denkmäler des Stadtgebietes obliegt den einzelnen Kommunen und wird von den sogenannten Unteren Denkmalbehörden (UDB) übernommen. Die UDB der Kreisstadt Siegburg ist im Planungs- und Bauaufsichtsamt angesiedelt und für alle Fragen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege im Stadtgebiet zuständig.

Die Stadt Siegburg ist eine Stadtgründung aus dem Mittelalter (1064). Früh erhielt sie ein Marktrecht und bot ihren Bürgern Schutz durch eine Stadtmauer. In der Vorstadt, der heutigen Aulgasse, lag ein Töpfereibezirk, wo in der Renaissance Gefäße gefertigt wurden, die noch heute in jedem großen Museum zu finden sind. Viele Zeugnisse der Geschichte liegen verborgen unter der Erde und werden erst bei Baumaßnahmen angeschnitten. Um hier für den Bauherrn unliebsame, für die Archäologen freudige Überraschungen zu vermeiden, besteht die Verpflichtung, vor Bodeneingriffen die Untere Denkmalbehörde einzuschalten.

Den architektonischen Reiz der Stadt Siegburg macht ihre Mischung von verschiedene Bautypen aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen sowie kultivierten Naturlandschaften aus.
Die Tourist Information bietet dazu eine Architekturführung an. Entdecken Sie auf einem denkmalpflegerisch orientierten Stadtspaziergang durch Siegburg architektonische Kleinode aus dem Mittelalter bis zur "Neuen Sachlichkeit" und lernen Sie ausgewählte Strategien zeitgenössischer Architekturbüros mit dem architektonischen Bestand kennen.

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