vom 16.05.2024

Vom Unfall bis zum Hochhausbrand

Feuerwehr zur Großübung in Münster

Siegburg. Gemeinsam mit Teams aus Windeck und Neunkirchen-Seelscheid verbrachten Mitglieder der Löschgruppen Innere Stadt, Brückberg, Wolsdorf, Stallberg und Kaldauen einen Tag im Münsteraner Institut der Feuerwehr NRW. In der sogenannten Übungshalle können unterschiedlichste Szenarien - von Verkehrsunfällen mit verschiedenen Fahrzeugen über Chemieunfälle bis zu Bränden in Hochhäusern und Tiefgaragen - realistisch dargestellt werden. Für die beteiligten Wehren stand insbesondere das taktische Vorgehen sowie die Handhabung der verschiedenen Gerätschaften im Vordergrund.

Vormittags wurden in Gruppen von bis zu neun Feuerwehrangehörigen als taktische Einheit kleinere Übungsszenarien durchgespielt. Hier war sowohl der Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus als auch der Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad vertreten. Es galt, die Einsätze wie im Ernstfall schnellstmöglich abzuarbeiten und die Gefahren zu bändigen.

Nach der Stärkung am Mittag wurden die Übungen komplexer und größer. Dementsprechend wurde die Anzahl an beteiligten Kräften bis zur Zugstärke (das sind maximal 21 Feuerwehrangehörige) erhöht. Die Kräfte bekämpften einen ausgedehnten Kellerbrand mit vermissten Personen und bewältigten einen schweren Verkehrsunfall mit zwei Pkw. Hierbei wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geprobt.

Zum Abschluss stand eine Übung mit allen Wehren an. Das Szenario: Im dritten Obergeschoss eines Bürogebäudes war ein Feuer ausgebrochen, insgesamt fünf Personen mussten gerettet werden. Es gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in die mit Diskonebel verrauchte Etage und suchten die Räume nach den Übungspuppen und dem Brand ab. 

"Die Besonderheit der Übung bestand in der interkommunalen Zusammenarbeit sowie der Kommunikation zwischen den eingesetzten Atemschutztrupps und den Führungskräften", erläutert Markus Völker, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Siegburg. "Aus der Übung konnte durchweg positiv mitgenommen werden, dass trotz kommunaler Unterschiede die Zusammenarbeit verschiedener Wehren auch ad hoc funktioniert und ein Einsatz schnell und effektiv abgearbeitet werden kann." Sein finales Fazit: "Für alle Beteiligten war es ein interessanter und lehrreicher Tag. Das Fachwissen der Feuerwehrmänner und -frauen wurde vertieft und konnte praktisch angewendet werden."

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