vom 05.06.2020

Ernstfall statt Übung

Schaufensterpuppe als Opfer

Siegburg. Mittwochabend, kurz nach 21 Uhr. Passanten auf der Humperdinckstraße entdecken im dritten Stock des ehemaligen Schwesternwohnheims eine vermeintlich erhängte Person am Fenster. Die Feuerwehr verschafft sich mittels Generalschlüssel Zutritt zur Wohnung. Das "Opfer": Eine Schaufensterpuppe, die von der Polizei zu Übungszwecken genutzt wird. Anders die Sachlage wenige Stunden zuvor in der Kaldauer Straße. Dort baten Verwandte, nach einem Familienangehörigen zu sehen, der sich seit mehreren Tagen nicht mehr gemeldet hatte. Die Tür wurde mit Spezialwerkzeugen geöffnet, die angetroffene Person an den Rettungsdienst übergeben.

Ebenfalls am Nachmittag demontierte die Feuerwehr in der Zeithstraße eine Werbetafel, die sich teilweise aus der Wand gelöst hatte und aus sieben Metern Höhe herabzustürzen drohte.

Gestern Morgen rückten die Brandbekämpfer mit 16 Einsatzkräften zur Rhein-Sieg-Halle aus. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst, Grund war durch Flexarbeiten im Untergeschoss verursachter Rauch. Der Tag endete mit einem fast viereinhalbstündigen Einsatz: Von der A560 aus erstreckte sich eine fast acht Kilometer lange Ölspur über Bonner, Frankfurter und Wahnbachtalstraße bis nach Seligenthal.

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